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Stadtbezirke von Mönchengladbach

Mönchengladbach ist eigentlich eine Ansammlung mehrerer Städte, die erst 1975 zum ersten Mal unter einem gemeinsamen Städtenamen geführt werden. Das Bezeichnende an „MG“ ist deshalb, das viele Stadtbezirke noch ganz von ihrer eigenen Geschichte und Struktur geprägt sind. Insgesamt gibt es zehn Stadtbezirke mit insgesamt 44 Stadtteilen.

01 Rheindahlen

Stadtteile: Hehn, Holt, Hauptquartier, Rheindahlen-Land, Rheindahlen-Mitte

Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtbezirk von Mönchengladbach und umfasst das ganze Stadtgebiet westlich der A 61. Die Stadt Rheindahlen kam 1921 in den Ortsverband M.Gladbach, hat aber bis heute seine einstige Infrastruktur und das Zentrum erhalten. Seit der Reformation war Rheindahlen katholisches Gebiet, die erste evangelische Kirchgemeinde gründete sich hier erst im Jahr 1970. In den Nachkriegsjahren wurde Rheindahlen über die Stadtgrenzen hinaus für seinen Nordpark bekannt, der bis 1990 als NATO-Hauptquartier genutzt wurde. Heute ist zumindest allen Borussia-Fans der Stadtbezirk Rheindahlen ein Begriff, denn nun befindet sich hier Mönchengladbachs berühmtestes Sportzentrum, der Borussia-Park.
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten des Stadtteils gehört die Pfarrkirche St. Helena aus dem 11. Jahrhundert und der Wasserturm mit seinem archäologischen Museum. Außerdem befindet sich seit 1999 die Sternwarte in Rheindahlen.

02 Hardt

Stadtteile: Hardt-Mitte. Venn, Hardter Wald

Der Name des Stadtteils im Nordwesten bedeutet so etwas wie bewaldeter Hügel und ist damit auch heute noch die passende Bezeichnung für das Stadtgebiet, das fast zur Hälfte aus einem Wald besteht. Dem Hardter Wald und einer berühmten Stifterin Mönchengladbachs ist auch die wichtigste Einrichtung von Hardt zu verdanken, die Städtische Hardterwald-Klinik. Sie wurde 1903 von der vermögenden Händlerstochter Louise Gueury gestiftet, nachdem diese genauso wie ein Großteil ihrer Familie unheilbar an Tuberkulose erkrankt war. Das Krankenhaus mit seiner grünen Umgebung sollte sich auf die Heilung von Lungenkranken spezialisieren.
Noch heute ist der Hardter Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet der Stadt und wird gern als Naherholungsziel für Spaziergänge und längere Wanderungen genutzt.

03 Stadtmitte

Stadtteile: Windberg, Eicken, Am Wasserturm, Gladbach, Waldhausen, Westend, Dahl, Ohler

Historischer Kern von Mönchengladbach ist der Stadtteil Gladbach, in dem sich auch der Abteiberg befindet. Die Abtei Gladbach ist der Urkern der Stadt und damit auch ihr ältestes Gebäude. Am Südhang steht das Münster St. Vitus aus dem 12. Jahrhundert. Nördlich der Abtei sind im 18. Jahrhundert Barockbauten entstanden, dazu gehört auch das Rathaus, das von 1663 bis 1725 erbaut wurde. Ebenfalls am Südhang liegt das Städtische Museum Abteiberg mit dem Abteigarten.
In der Stadtmitte befindet sich der Alte Markt, von dem eine autofreie Einkaufsstraße zum historischen Bahnhof führt. Von dort gelangt man zum Jugendstilgebäude der Kaiser-Friedrich-Halle, die seit ihrer Erbauung 1903 als Veranstaltungszentrum genutzt wird. Ein weiteres Kulturzentrum der Stadtmitte ist das Schauspielhaus.
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehören außerdem das Alte Zeughaus und der Wasserturm an der Viersener Straße, ein Jugendstilbau von Otto Greiß.
In der Innenstadt befinden sich mehrere Shoppingzentren, sowie eine Vielfalt an Restaurants und Ausgehmöglichkeiten.

04 Volksgarten

Stadtteile: Lürrip, Hardterbroich-Pesch, Bungt

Wie sein Name schon sagt, ist die Hauptattraktion des Stadtbezirks sein Park in Zentrumsnähe. Der Volksgarten, der vom Bungtbach durchflossen wird, hat alles, was man sich für eine Erholungspause im Grünen wünschen kann. Einen Weiher, ein Freibad und einen reichlichen und alten Baumbestand. Wie viele Kulturschätze Mönchengladbachs ist auch der Park der Großzügigkeit eines erfolgreichen Stadtkindes zu verdanken. Der Unternehmer Peter Krall hat seinen Privatbesitz bereits zu Ende des 19. Jahrhunderts seiner Heimatstadt vermacht. Durch ihre Lage zwischen Stadtmitte und Stadtpark sind die Stadtteile Lürrip und Hardterbroich-Pesch beliebte Wohngebiete von Mönchengladbach.

05 Neuwerk

Stadtteile: Bettrath-Hoven, Flughafen, Neuwerk-Mitte, Uedding

Neuwerk hat seinen Namen vom gleichnamigen Nonnenkloster, das ursprünglich „Novus Opus“ hieß und bevorzugt Novizinnen aus adeligen Kreisen aufnahm. Bis heute spielen Klosterleben und der Orden der Salvatorianerinnen hier eine große Rolle. Die Klosternonnen betreiben das Krankenhaus „Maria von den Aposteln“ unweit des Klosters.
Als Wohngebiet erfreut sich Neuwerk einiger Beliebtheit. Hier befinden sich noch einige schöne Fachwerkbauten und überwiegend Straßenzüge mit Ein- oder Mehrfamilienhäusern. Vorteilhaft ist außerdem die Nähe zum Flughafen Mönchengladbach, der sich ebenfalls im Stadtgebiet befindet.

06 und 07 Rheydt (Mitte und West)

Stadtteile: Schloss Rheydt, Bonnenbroich-Geneicken, Rheydt, Mülfort, Heyden, Geistenbeck,
Pongs, Schrievers, Grenzland-Stadion, Schmölderpark, Hockstein

Beide Stadtteile zusammen entsprechen der ehemaligen Stadt Rheydt, die erst nach der Gebietsreform von 1970 zu Mönchengladbach gehört. Dementsprechend hat Rheydt seine städtische Infrastruktur mit eigenem Bahnhof und eigenem Stadtzentrum auch bewahrt. Mittelpunkt ist der Rheydter Markt mit dem Rathaus und der Evangelischen Hauptkirche, die an Stelle der alten Hauptkirche aus dem 14. Jahrhundert erbaut wurde, und ein Symbol der langen protestantischen Tradition von Rheydt ist. Spaziergänger können sich im schönen Stadtpark von Rheydt erholen. Das Museum Schloss Rheydt birgt in seinem ehrenwerten Rennaissance-Gebäude eine Ausstellung zur Geschichte der Stadt. Hier kann man sich unter anderem über die frühe Textilherstellung in der Region und die erfolgreichsten Fabrikanten von Rheydt informieren.
Vielen Rheydtern liegt die eigene Identität gegenüber „MG“ am Herzen. So gibt es u.a. auch ein eigenes Rheydter Stadtportal.
Rheydt-Online
http://www.rheydt-online.de

08 Odenkirchen

Stadtteile: Odenkirchen-West, Odenkirchen-Mitte, Sasserath

Auch Odenkirchen war einst eine eigene Stadt, deren Entstehung eng mit der einstigen Burg zusammen hing. Schon im 14. Jh. erhielt die Siedlung am Fuße der Burg Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Zentrum der Tuchhersteller. Mit Genehmigung der Burgherren wurden an der Niers fünf Mühlen errichtet und zur Grundlage für Bleicherein, Gerbereien und später der Papierherstellung. Ab dem 18. Jahrhundert war Odenkirchen ein bedeutender Standort der aufstrebenden Textilindustrie, 1925 arbeiteten hier ganze 84 Industriebetriebe. Die erfolgreichen Fabrikherren errichteten prächtige Gründerzeitbauten, die bis heute einige Straßen von Odenkirchen schmücken. Ebenfalls in dieser Zeit entstand das Odenkirchener Gymnasium im späthistorischen Stil. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Odenkirchen ist die Evangelische Kirche am Martin Lutherplatz, 1757 erbaut ist sie eine der größten protestantischen Kirchen ihrer Zeit. Sehenswert ist auch die katholische St. Laurentiuskirche von 1891 und natürlich der Burgturm, der letzte Rest der mehrfach zerstörten Residenzburg.
Durch ihre günstige Anbindung an das Autobahnnetz sind die Gewerbegebiete von Odenkirchen auch heute noch attraktiv, mehrere Großunternehmen haben hier ihren Verwaltungssitz bzw. ihre Dienstleistungszentren.

09 Giesenkirchen

Stadtteile: Giesenkirchen-Nord, Schelsen, Giesenkirchen-Mitte

Giesenkirchen gehörte vor dem Städtezusammenschluss zu Rheydt. Es ist der östlichste Stadtbezirk von Mönchengladbach und grenzt unmittelbar an ländliches Gebiet. Der Ort ist vorwiegend Wohngegend und von Familienhäusern geprägt. Spielplätze und Kindertagesstätten sowie ein Freibad stehen Kindern bzw. der ganzen Familie zur Verfügung. Ein beliebtes Ausflugsziel in nächster Nähe ist das Wasserschloss Dyck, eines der schönsten Wasserschlösser im Rheinland.

10 Wickrath

Stadtteile: Wickrath-Mitte und –West, Wickrathberg, Wanlo

Wickrath war zunächst eine eigene Stadt, die sich um das Schloss Wickrath angesiedelt hatte, wurde später ein Teil von Rheydt und gehört erst seit der Gebietsreform von 1975 zu Mönchengladbach. Sein historisches Zentrum ist noch immer das Wasserschloss Wickrath mit seinem schönen Schlosspark. Im Sommer lockt mit dem Schlossbad Niederrhein weiteres Naherholungsziel in den Stadtbezirk.
Das Schloss ist außerdem ein wichtiges Zentrum der Pferdezucht. Für Besucher sind vor allem die Schlossparkturniere von Wickrath ein Erlebnis.
Wie die einstigen Nachbarstädte hat auch Wickrath eine frühe Fabrikentradition, an die u.a. mit dem Industriedenkmal Wickrather Lederfabrik erinnert wird.
Im Norden des Stadtbezirkes, direkt an der A 61, befindet sich ein großes Gewerbegebiet, das vielen Wickrathern den Arbeitsplatz sichert. Somit genießt man in Wickrath am südlichen Stadtrand von Mönchengladbach ideale Bedingungen für ein Wohnen und Arbeiten in grüner Umgebung, insbesondere im südlichsten Stadtteil Wickrathberg ist das Leben bereits ländlich gemütlich.


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